Home Sweet Home

Gezeichnet und gemalt hat er schon immer. Damals in Berlin rutschte er als Dreikäsehoch noch auf den Knien herum und „verzierte“ das Pflaster vor den Häusern seiner Straße. Kreide war das Medium, wie auch in der Schule auf der Tafel. Schnell war „Tusche“ dazu gekommen – bestimmten meist Dreien und Vieren das Zeugnis, so sorgte die Eins in Kunst immer für einen gewissen optischen Ausgleich.

So war es denn kein Wunder, dass er in Berlin den Beruf des Schaufenstergestalters – heute: Visual Merchandiser – erlernte. In New York arbeitete er bei dem berühmten Herrenausstatter Brooks Brothers – nicht als „Window Dresser“, sondern als Hutverkäufer. Immerhin war er im Zentrum der Werbung – Manhattan – angekommen. Also nichts wie „rein“ ins Vergnügen und losgelegt: Erst als Reinzeichner für Druckvorlagen, dann als grafischer Zeichner in einer Werbeagentur.

Klaus Bacher

Selbstverständlich hatte er immer auch privat gezeichnet, gemalt und fotografiert. Malerei war zwar auch in den USA angesagt – man denke nur an das „Metropolitan“, das „Museum of „Modern Art“ oder das „Guggenheim“ – die wirkliche Metropole der klassischen Moderne aber war Frankreich. Paris, das Mekka des Impressionismus, mit seinen Museen und seinem Flair, wurde ihm nun für einige Jahre seine neue Heimat. Per Anleitung durch professionelle und etablierte Künstler schuf er sich dort eine weitere Basis für Arbeiten mit anderen Medien.

Seine späteren, mehr kaufmännischen Tätigkeiten in Deutschland ließen ihm wenig Zeit, um an organisierten Ausstellungen teil zu nehmen. Zahlreiche Werke haben trotzdem ihren Weg zu Kunstliebhabern, wie auch in öffentliche Gebäude gefunden.

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